Unsere Ausgangslage – die Situation vor Ort

In Kroatien und Bosnien-Herzegowina herrschen zum Teil katastrophale Zustände hinsichtlich der medizinischen Versorgung der Hunde, sowie der Unterbringung und der Ernährung der Tiere.

Viele Tiere streunen umher und werden auf der Straße gejagt, verjagt oder getötet/ vergiftet, da sie nicht in das Stadtbild passen.

Hunde tun sich in Rudeln zusammen und greifen teilweise auch Menschen an, da sie verzweifelt nach Nahrung und Wasser suchen.

Die Vermehrung der Tiere wird nicht kontrolliert. Vielmehr wird Sie dadurch gefördert, dass Hundebesitzer Ihre Tiere nicht kastrieren lassen und diese frei laufen dürfen, wenn ihnen danach ist.

Welpen werden ausgesetzt, manche mit 3-4 Monaten, andere bereits nach wenigen Stunden! Manche direkt den Tierschützern vor die Türe, andere vor das Tierasyl. Wiederum andere enden in Pappkarton oder gar in Plastiktüten – sofern sie nicht entdeckt und gerettet werden.

Die Tiere werden nicht als Lebewesen, sondern als störende Gegenstände angesehen, die man einfach entsorgt, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Tiere werden dort gequält ja sogar absichtlich angefahren! Das Abtrennen von Gliedmaßen an lebenden Tieren, an spitzen Zäunen aufgespießte Katzen und noch viel schlimmere Tierquälereien sind dort an der Tagesordnung. Angeschossene Tiere finden unsere Tierschützer vor Ort immer wieder, oft harren sie tagelang aus, da sich keiner um sie kümmert.

Seit 2009 wurden die entsprechenden Gesetze erlassen wurden, doch es tut sich so gut wie nichts. Viel zu viele Tierquäler kommen ungestraft davon.