Zwingerhusten

Der Zwingerhusten beim Hund stellt eine Infektionskrankheit dar, welche ansteckend ist.

Erreger sind bestimmte Viren und Bakterien sowie Bakterienverwandte. Es können noch weitere Keime beim Ansteckungsprozess hinzukommen, die den Heilungsverlauf erschweren können. Die Übertragung der Erreger erfolgt durch Tröpfcheninfektion.


Zwingerhusten/Hundehusten bricht aus, wenn das Abwehrsystem des Hundes durch Stressfaktoren geschwächt ist. Stress besteht beispielsweise bei Parasitenbefall, in einer Wachstumsphase, beim Zahnwechsel oder bei ungünstigen Wetterlagen.

Wichtig zu wissen ist, dass Menschen mit Grippe Hunde anstecken können, umgekehrt jedoch nicht. Zwingerhusten/Hundehusten tritt häufig in Massentierhaltungen, Hundepensionen, Tierheimen und auch auf Hundeplätzen auf.


Wenige Tage nach der Ansteckung treten

  • Husten,
  • Atembeschwerden und
  • Nasenausfluss auf.
  • Bronchien,
  • Kehlkopf und
  • Luftröhre sind entzündet.
  • Der Husten kommt häufig plötzlich als Attacke in Verbindung mit einem sehr starken Würgereiz.
  • Das Allgemeinbefinden des Hundes ist in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt, ebenso ist das Abschlucken von Futter problemlos.
  • Fieber tritt bei den einfachen Fällen nicht auf.
  • Bei schwerwiegenden Formen leidet der Hund unter fiebriger Lungen- und Brustfellentzündung.

Der Hundehusten dauert 14 Tage oder auch nur wenige Tage an. Allerdings gibt es auch Fälle, bei denen der Zwingerhusten mehrere Monate andauert und sogar zum Tod des Hundes führt.

Ebenso ist es möglich, dass Folgeschäden an Herz oder Lunge bei schwerem Krankheitsverlauf oder langer Krankheitsdauer auftreten.

Der Ausfluss aus der Nase ist zu Beginn wässerig-klar und kann durch bakterielle Erreger eitrig werden. Auch der Nasenausfluss kann unterschiedlich lang andauern.

Bei Fieber und Nasenausfluss mit Eiter sollte man vom Tierarzt prüfen lassen, ob eventuell auch Staupe vorliegt.