Vorbereitung & Tipps für die Ankunft ihrer Katze

Ankunft der Katze

Vorbereitung zur Ankunft: Sie haben noch genug Zeit um sich auf Ihr neues Familienmitglied vorzubereiten, nutzen Sie diese Zeit. Sie können sich im Internet auf diversen Seiten über Katzen und ihre Verhaltensweisen informieren. Das ist unbedingt notwendig, damit Sie später gut mit Ihrer Katze kommunizieren können. Außerdem ist es ratsam sich schon einmal einen Tierarzt in Ihrer Nähe zu suchen. Die meisten Katzen fahren nicht gerne Auto, es ist somit ratsam eine zu lange Anfahrt zu vermeiden.Nun gibt es einige Sachen, die Sie sich jetzt schon besorgen sollten.

Ein Katzenklo: Es gibt verschiedene Varianten, wir empfehlen ein Katzenklo mit Deckel (Höhle), da sich Katzen gerne etwas zurückziehen. Gerade ängstliche Katzen werden das Katzenklo so eher akzeptieren.

Katzenstreu: Auch hier gibt es eine riesige Auswahl. Wir empfehlen, auch der Umwelt zu Liebe, ökologisch abbaubares Katzenstreu welches ausschließlich aus Naturprodukten (Holzspäne) besteht. Das Katzenstreu ist nach eigener Erfahrung sehr gut, was die Geruchsbindung und das Verklumpen betrifft. Man kommt lang mit einem Sack aus und preislich liegt es im mittleren Bereich. Entsorgt werden kann das verunreinigte Katzenstreu in die Toilette oder in den Biomüll, was auch sehr praktikabel ist. Gerne geben wir hier genauere Hinweise! Aber jede Katze hat auch hier ihre persönlichen Vorlieben, daher sollten Sie ihr auch unterschiedliche Varianten anbieten, bis sie ihre Wahl getroffen hat.

Futter: Besorgen Sie sich schon einen kleinen Sack Trockenfutter und einige Dosen Feuchtfutter. Katzen sind sehr wählerisch, am Anfang muss man mitunter etwas ausprobieren was die richtige Geschmacksrichtung ist. Unsere Katzen von der Straße sind in der Regel aber zunächst mit allem zufrieden. Nur zu oft wechseln sollte man nicht.

Katzenspielzeug: Es gibt kleine Kugeln oder Mäuse mit Glocken im Inneren. Dieses Spielzeug reicht für den Anfang. Man kann die Mäuse auch an einen Faden hängen und dann mit der Katze spielen. Am Anfang reicht es aber wenn Sie ihre Katze in Ruhe auch mal alleine spielen lassen. Dann ohne einen Faden oder Band an dem Spielzeug.

Transportbox: Schon zum Abholen brauchen Sie eventuell eine eigene Transportbox. Aber auch wenn Sie zum Tierarzt müssen ist es ratsam eine Transportbox zu benutzen, damit ihre Katze nicht vor Schreck, oder Angst vom Arm hüpfen kann.

Vorbereitung zur Abholung: Sie bekommen von uns gesagt, ob Sie Ihre eigene Transportbox mit zum Flughafen, oder zur Pflegestelle bringen müssen, oder ob Sie zunächst unsere Box für den Transport mitbekommen. Nehmen Sie Ihre eigene sollten Sie diese mit einem Handtuch oder einer Decke auslegen. Bedenken Sie dabei, dass es häufig dazu kommt, dass sich Ihre Katze vor Angst oder Anspannung in der Transportbox erleichtert. Wir empfehlen deswegen ein Handtuch, welches Sie dann bei 60/90°C waschen können. Es ist ratsam mit einer Begleitperson zum Abholen zu kommen, damit sich einer während der Fahrt um die Katze kümmern kann. Unbedingt sollte während des Transportes die Box geschlossen gehalten werden, um so ein entwischen zu verhindern. Außerdem würde sich Ihre neue Katze zum Anfang bedrängt fühlen, wenn Sie versuchen Sie in der Box zu streicheln. Auch wenn es von Ihnen gut gemeint ist. Rede sie ruhig mit ihr, lassen Sie sie ansonsten aber alleine die Eindrücke aufnehmen.

Zu Hause: Geben Sie Ihrer Katze Zeit, sich vom Flugstress, der Anreise und all der Aufregung zu erholen. Am besten ist es, wenn Sie sie mit ihrer Transportbox, Futter, Wasser und Katzenklo in einem Raum in Ruhe ankommen lassen. Lassen Sie sie selbst entscheiden, wann sie aus ihrer Box heraus kommt. Geben Sie ihr die Zeit (ruhig 24 Stunden) sich zu erholen und dann die neue Umgebung und neuen Gerüche aufzunehmen. Nach einigen Stunden können Sie sich auch für kurze Momente dazusetzten. Versuchen Sie nicht die Katze zu streicheln, sondern warten Sie ab, ob sie sich Ihnen an nährt. Es gibt Katzen die sich schnell zurecht finden und dann auch Kontakt suchen. Andere verkriechen sich unter Umständen über mehrere Tage oder Wochen und kommen nur abends raus. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Ihre Katze nicht nach draußen gelangen kann. In den Garten darf sie frühestens nach 4 Wochen und dann auch nur, wenn Sie mit Ihnen schon Kontakt aufgenommen hat. Eine Katze die sich immer noch in der Wohnung oder Haus versteckt, kommt vielleicht nicht zurück, ist sie erstmal entwischt. Haben Sie viel Geduld und rufen Sie uns jederzeit an, wenn Sie Fragen haben. Gibt es in Ihrem Haushalt andere Katzen, dann können Sie die Kontaktaufnahme in den ersten Tagen versuchen. Gut ist es, wenn Sie vorab den Tieren schon etwas zum Beschnüffeln gegeben haben. Die neue Katze kann in ihrem separaten Raum die Gerüche der vorhandenen Katze schon aufnehmen. Sie können Ihrer Katze vielleicht schon ein Tuch, welches Sie in die Transportbox gelegt hatten zum Beschnüffeln geben. Am nächsten Tag lassen Sie die Tür des Zimmers einfach auf. Ihre vorhandene Katze wird nun neugierig das neue Familienmitglied kennenlernen wollen, ihr aber auch zeigen wollen, wer zuerst da war. Diese geschieht immer mit Fauchen und vielleicht auch dem einen oder anderen Klapps. In der Regel verläuft das Kennenlernen aber einigermaßen friedlich.

Näpfe: Sie benötigen 3 Näpfe. Einen Trinknapf und zwei Futternäpfe. Einen für Trockenfutter und einen für Feuchtfutter. Achten sie darauf, dass die Näpfe nicht wegrutschen können.